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Interview mit Ueli Tischhauser

Ueli Tischhauser ist ein innovativer Junglandwirt und will seinen Betrieb für fit machen für die digitale Zukunft, dafür nutzt er das Wiesen- und Auslaufjournal. barto traf ihn zum Interview.

 

Betriebsspiegel:

  • Familienbetrieb mit vier Generationen
  • Berglandwirtschaftsbetrieb (Bergzone 2 & 3) mit Berggasthof
  • Viehhandelsbetrieb
  • 48 ha (2 ha Mais, Grünlandfläche, Wald)
  • 20-30 Kühe
  • 40 Stück Jungvieh


Was sind deine Erfahrungen mit dem Wiesen- und Auslaufjournal?

Ich habe begonnen die App von barto dafür zu nutzen. Ich bin offen für Neues, auch für die Digitalisierung und vor allem dann, wenn die Arbeit dadurch erleichtert wird. Wenn ich sowieso auf meinem Natel rumtippe, ist es kein Zusatzaufwand auch noch den Betrieb nachzuführen. Ist der Betrieb eingerichtet, ist die Bedienung einfach, bequem und schnell.  

 

Wieso hast du von der Papierversion auf die digitale Version umgestellt?

Damit ich für die Kontrollen gut vorbereitet bin. Das Wiesen- und Auslaufjournal sollte jeden Tag nachgeführt werden. Manchmal ging das bei uns eben vergessen. Mein Natel habe ich sowieso immer dabei und kann meine Einträge an Ort und Stelle tätigen.

 

Was ist für dich der grösste Mehrwert beim neuen Wiesen- und Auslaufjournal?

Es ist nicht mehr nötig, jeden Tag die Daten zu erfassen, sondern nur noch, wenn der Standort der Tiere ändert. Ansonsten werden die Daten des Vortages automatisch übernommen. Die Bausteine können auf 365FarmNet automatisch miteinander verknüpft werden. Dies ermöglicht verschiedene Auswertungen ohne Erfassen von zusätzlichen Daten.

 

Was bringt dir der Import der Shape Files?

Durch den Import der Parzellenpläne, der sogenannten Shape Files, kann ich Zeit sparen, muss ich doch nicht alles «von Hand» selber eintippen. Es ist im Kantonssystem bereits alles vorhanden. Diesbezüglich war ich froh um die Hilfe und Unterstützung der Projektmitarbeiterin von barto, welche mir beim Einrichten des Betriebes geholfen hat.  

 

Was erhoffst du dir von der fortschreitenden Digitalisierung in der Landwirtschaft?

Ich erhoffe mir, dass uns die digitale Landwirtschaft weiter und der Bevölkerung näher bringt. Kund*innen sollen sehen, wie die Realität auf einem Hof ist und kein verklärtes Bild der Landwirtschaft haben. Alles sollte immer besser und schneller werden und ich bin überzeugt davon, dass wir durch die Digitalisierung auch eine Zeitersparnis erlangen.

 

Hattest du bereits eine Betriebskontrolle, bei der du das Wiesen- und Auslaufjournal vorlegen musstest? Wie ist dieser Teil der Kontrolle verlaufen?

Im Januar 2020 konnten wir den Betrieb übernehmen und im März hatten wir eine Kontrolle. Mein Vater führte bereits das Wiesen- und Auslaufjournal von barto und ich habe dies übernommen. Es ist überhaupt keine Sache, du kannst den Beleg ausdrucken und bei der Kontrolle vorweisen. Das wurde problemlos akzeptiert. Der Kontrolleur war begeistert davon, dass das Journal digital geführt werden kann.  

 

Kannst du das Wiesen- und Auslaufjournal deinen Berufskollegen empfehlen?

Ja, auf jeden Fall! Ist es eingerichtet, läuft es schnell. Wenn du konsequent bist, bist du schneller als analog. Die Bedienung ist einfach, egal ob du jung bist und den Betrieb erst übernommen hast oder ob du bereits im Pensionsalter bist. Jeder kann das digitale Wiesen- und Auslaufjournal bedienen.

 

 

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