Dienstleistungs-Highlight

Moderhinke-Bekämpfungsprogramm des BGK

Moderhinke ist sehr schmerzhaft. Und ansteckend. Diese Klauenerkrankung gilt weltweit als eine der wirtschaftlich bedeutendsten Erkrankungen in der Schafhaltung. Der BGK bietet seinen Mitgliedern ein Moderhinke-Bekämpfungsprogramm an.

Das Ziel des Moderhinke-Bekämpfungsprogramms: Den Krankheitserreger aus der Herde eliminieren. Das erreichen wir mit einer Herdensanierung möglichst ohne Einsatz von Antibiotika und mit einer anschliessenden Überwachung.

Wir stehen dem Schafhalter beratend zur Seite. Vom BGK ausgebildete Moderhinke-Berater können vom Tierhalter zur Unterstützung während der Sanierung und zur Abschlusskontrolle beigezogen werden. Die Leistungen des Moderhinke-Beraters werden vom Tierhalter direkt beglichen. 

Alle beteiligten Betriebe sollen den Status „Moderhinke-negativ“ langfristig aufrechterhalten. Dazu muss die Wiedereinschleppung des Erregers verhindert werden. Wichtig sind dabei vor allem Vorsichtsmassnahmen bei der Sömmerung und beim Tier- und Personenverkehr. 

Moderhinke erkennen:

  • Lahme Schafe, einzelne Tiere weiden auf die Vorderknie gestützt
  • Frische Infektion: Entzündung der Zwischenklauenhaut.
  • Fortgeschrittene Stadien: Veränderungen der Klauen und ein faulig-süsser Geruch.
  • Sichere Diagnose: Tupferproben für den Labortest (PCR)
     

Unser Moderhinke-Bekämpfungsprogramm basiert auf drei Säulen:

1. Klauenschnitt

2. Klauenbad

3. Hygienemassnahmen (Schutz vor Reinfektion)

 

Vorteile von Moderhinke-negativen Herden:

  • Die Schafherde ist auf jeder Alp willkommen
  • Deutliche Verbesserung des Tierwohls
  • Erhebliche finanzielle Einsparungen durch bessere Gewichtszunahme der Lämmer
  • Weniger Aufwand für die Klauenpflege 

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