Sonntag, 28. November 2021 | 15:00 - 15:30

Fachforum (Halle 2) Rind

Programmpunkt

Ansätze zur Weiterentwicklung des Schweizer Maisanbaus

Sie erhalten Inputs aus verschiedenen Projekten bei Agroscope im Zusammenhang mit der Nährstoffversorgung mit Mais, der Anbau- und Verwendungseignung von Sorghum in der Schweiz und dem Klimawandel.

Aktuell ist Mais in der Schweiz eine wichtige Ackerkultur und trägt wesentlich zur erfolgreichen inländischen Milch- und Fleischproduktion bei. Nicht immer war Mais in der Schweiz von Bedeutung und es ist nicht klar, ob diese Bedeutung bleiben wird. Um die Ressource Boden und Wasser längerfristig zu erhalten ist es in der Verantwortung der Landwirtinnen und Landwirte, bei der Produktion achtsam mit der Umwelt umzugehen. Die Bemessung der benötigten Nährstoffe ist dabei nicht immer einfach vorzunehmen – zumal die Witterung erst im Nachhinein bekannt wird. Andererseits ändert sich nicht nur die Genetik sondern auch die Wachstumsbedingungen von Jahr zu Jahr aber auch längerfristig mit gewissen Tendenzen. Die Frage der Bewässerung für die Absicherung der Erträge beziehungsweise der Anbau von besser an die vorliegenden Standortfaktoren angepasste Sorten oder Kulturen werden aktuell. Um für anstehende Entscheide der Landwirtinnen und Landwirte Grundlagen zu erarbeiten, wird in Projekten bei Agroscope unter anderem untersucht, wie der Nährstoffbedarf von Mais an verschiedenen Standorten genau ist, um Fragen im Zusammenhang mit einer standortangepassten Düngung zu bearbeiten. Ebenfalls wird an Sorghum geforscht, um in Erfahrung zu bringen, ob diese noch wenig in der Schweiz verbreitete Pflanze an Standorten, in denen der Anbau von Mais zunehmend schwieriger wird (Sommertrockenheit, Auflagen aufgrund Maiswurzelbohrervorkommen, etc.), punkto Qualität und Ertrag eine valable Option zu Mais ist. 

 

Weitere spannende Veranstaltungen

cpt
Gespeichert auf Ihrer Merkliste

Wir verwenden Cookies auf unserer Website. Einige davon sind essentiell, während andere uns helfen, diese Website zu verbessern. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie diese akzeptieren.
Mehr Info