Hintergrundbild vonGenetik / Herdenmanagement

Genetik / Herdenmanagement

Für den Erfolg in der Tierhaltung und Zucht braucht es ein auf den Betrieb ausgerichtetes Herdenmanagement und die passende Genetik. Lesen Sie hier über Innovation und Fortschritt in Genetik und Tierzucht, welche entscheidende Faktoren für die Wahl der richtigen Rasse und Genetik sind.

Programm (9)

Freitag, 22. November 2019

Tiervorführungen: Schafe, Ziegen, Lamas, Alpakas

11:00 - 11:30, Arena Kleinwiederkäuer, Halle 2

Referent

Nadja Sommer
Sachbearbeiterin Herdebuch, Schweizerischer Schafzuchtverband

Referent


Zucht auf E. coli Resistenzen

11:00 - 11:20, Schweineforum, Halle 4

Referent

Dr. Henning Luther
Zuchtleiter bei SUISAG

E. coli Bakterien des Fimbrientyps 18 sind wichtigster Verursacher der Ödemkrankheit und können auch Absetzdurchfall auslösen. Es gibt Schweine, bei denen durch eine natürliche Mutation die Rezeptoren auf der Darmwand so verändert sind, dass die E. coli F18 Bakterien dort nicht mehr mit ihren Fimbrien andocken können (Schlüssel – Schloss – Prinzip). Daher erkranken die Schweine dann nicht mehr, obwohl die Bakterien in ihrem Darm vorhanden sind.

Durch systematische Genotypisierung (Ablesen) der DNA von tausenden Zuchtkandidaten hat die SUISAG im letzten Jahrzehnt solche genetisch resistenten Schweine gesucht und bevorzugt zur weiteren Zucht eingesetzt. Dadurch sind heute viele Schweine in der Schweiz gegen diese speziellen Bakterien genetisch resistent. Dies fördert die Gesundheit und das Tierwohl und hilft den Medikamenteneinsatz zu reduzieren.

E. coli F4 Bakterien verursachen vor allem Saugferkeldurchfall. Auch hier gibt es Schweine, die genetisch gegen diese speziellen Bakterien resistent sind. Die entsprechende Mutation liegt auf Chromosom 13. SUISAG hat die gezielte Selektion auf E. coli F4 Resistenz im Jahr 2018 gestartet. Der aktuelle Stand der laufenden Selektion und die nächsten züchterischen Ziele werden vorgestellt.

 

Kurz CV

Dr. Henning Luther ist auf einem Milchviehbetrieb in Deutschland aufgewachsen.
Landw. Lehre & Agrarstudium seit 2004 bei SUISAG

 

Referent


Praxisbericht vom Brown-Swiss-Betrieb Sepp Lussi

14:35 - 14:55, Milchforum, Halle 1

Referent

Sepp Lussi
Meisterlandwirt, Aussteller der Brown-Swiss-Kühe

Sepp Lussi bewirtschaftet in Oberdorf NW einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Brown-Swiss-Zucht und Schweinehaltung. In seinem Referat stellt er seinen eigenen Betrieb mit den wichtigsten Kennzahlen vor. Sepp greift die aktuellen Themen Tiergesundheit und Herdenmanagement auf und präsentiert, wie diese im eigenen Betrieb umgesetzt werden. Der Tierkomfort konnte mit dem Wechsel von Anbindehaltung auf Freilaufstall deutlich verbessert werden. Die Haltungsänderung zählt er zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren in den vergangenen Jahren.

 

Kurz CV

Sepp Lussi arbeitet seit 10 Jahren auf dem elterlichen Landwirtschafsbetrieb. Während dieser Zeit absolvierte Sepp die landwirtschaftliche Handelsschule sowie die Betriebsleiterschule. Mit dem Abschluss der Betriebsleiterschule erlangte er das Diplom zum Meisterlandwirt. 2018 übernahm Sepp den landwirtschaftlichen Betrieb und führt diesen erfolgreich weiter.

 

Referent


Aussteller, die Inhalte in diesem Thema präsentieren (13)

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Die Anicom AG ist ein national führendes Tiervermarktungsunternehmen im Dienste der Schweizerischen Landwirtschaft. Sie vermarktet…

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Über das Thema

Für den Erfolg in der Tierhaltung und Zucht braucht es ein auf den Betrieb ausgerichtetes Herdenmanagement und die passende Genetik. Innovation und Fortschritt in Genetik und Tierzucht sind entscheidende Faktoren für die Wahl der richtigen Rasse und Genetik im Tierbestand. In diesem Thema erfahren Sie mehr zum Herdenmanagement und der passenden Genetik für Ihren Betrieb.

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