100 % Wärmeerzeugung aus eigenem Restholz

Restholz zweckmässig verwerten - das war auch der Schreinerei Ryser AG ein Anliegen. Durch die Zusammenarbeit mit Allotherm kann sich der Familienbetrieb über doppelte Effizienz freuen: Der Unterhaltsaufwand senkte sich spürbar und Ryser erzeugt erstmals zu 100% Energie mit eigenem Restholz.

Die alte Heizanlage bei der Ryser AG in Boll-Vechigen war sanierungsbedürftig und musste deshalb letzten Sommer ersetzt werden. Für die beiden Geschäftsinhaber Michael und Christian Ryser, die den Familienbetrieb bereits in der 3. Generation weiterführen, war von Anfang an klar, dass als Ersatz nur eine Holzheizung in Frage kam. „Den vorhandenen Brennstoff aus dem eigenen Holzverarbeitungsbetrieb möchten wir unbedingt weiterverwerten“, so die Gebrüder Ryser.

                                                 

Preisgekrönter Heizkessel mit Elektrofilter

Der Schreinereibetrieb im schönen Worblental, welcher seit über 60 Jahren auf dem Markt ist und 5 Mitarbeiter zählt, ging auch hier routiniert ans Werk. „Sorgfältig eruierten wir, welches Produkt unsere Ansprüche erfüllen könnte. Für uns war von Bedeutung, dass der Kessel mit der bestehenden Infrastruktur kompatibel ist und somit „nur“ die Wärmeerzeugung ersetzt werden musste – denn das Lagersilo, der Speicher, die Absaugung und die Austragung waren bestehend und noch intakt. Um den heutigen und zukünftigen Anforderungen zu genügen, wollten wir zusätzlich einen Elektrofilter einbauen. Nebst der Technik mussten die Qualität, die Benutzerfreundlichkeit und die persönliche Beratung stimmen. Nach gründlicher Abwägung all dieser Aspekte sowie positiver Äusserung des Kaminfegers hat uns das Angebot der Allotherm AG mit der Fröling Hackgutheizung T4 60 kW besonders überzeugt.“

 

Platzverhältnisse als Herausforderung

Der bestehende Heizraum ist eher knapp bemessen, was vor allem für das Montageteam eine Herausforderung war. Zudem mussten mechanische Anpassungen vorgenommen werden, um den vorhandenen Schubboden anzuschliessen. „Solch eine Anlage ist komplex und kann nur funktionieren, wenn alle Komponenten exakt aufeinander abgestimmt sind – was jedoch dank der hervorragenden Unterstützung seitens Allotherm bestens gelang“, schwärmen Michael und Christian Ryser.

 

Wie es funktioniert

Die Späne und die Restholzstücke – letztere verkleinert der Hacker zu Schnitzel – werden durch die automatische Absaugung direkt in das Lagersilo befördert. Von dort gelangt der Brennstoff mittels Schubboden und Förderschnecke in die Hackgutheizung der Marke Fröling, welche mehrfach ausgezeichnet wurde – unter anderem in den Sparten Energieeffizienz, Langlebigkeit und Stabilität. Die daraus gewonnene Energie beheizt den kompletten Betrieb.

 

Mehr Energieeffizienz

Auf die Frage, wie die bisherigen Erfahrungen seien, meinen Ryser‘s prompt: „Die Anlage ist wirklich erstklassig und überzeugt uns voll und ganz. Wenn man bedenkt, dass sich unser Unterhaltsaufwand merklich gesenkt hat und der Brennstoffverbrauch um etwa einen Viertel zurückgegangen ist. Demzufolge können wir erstmals zu 100% mit eigenem Restholz Energie erzeugen. Lediglich alle 5 Wochen müssen wir den Aschebehälter leeren, ansonsten haben wir mit der Heizung nicht viel zu tun, denn jene läuft reibungslos.“

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Energie
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Niki Aebersold

Allotherm AG

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